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Bailaho feiert sein 15-jähriges Jubiläum. Ein guter Zeitpunkt, um zurückzublicken: auf 15 Jahre Digitalisierung, technologische Umbrüche, neue Formen der Unternehmenssuche und natürlich auf die Entwicklung einer B2B-Firmensuchmaschine, die von Anfang an einen eigenen Anspruch hatte.
Denn als Bailaho 2011 an den Start ging, war die digitale Welt eine andere. Das Internet war längst etabliert, doch Smartphone, Tablet, Social Media, Cloud Computing und vernetzte Geräte waren noch nicht der selbstverständliche Bestandteil des Alltags, der sie heute sind. Unternehmen nutzten ihre Websites vielfach noch als digitale Visitenkarte. Wer online recherchierte, saß überwiegend am Desktop-PC oder Laptop.
Auch die Geschäftswelt befand sich im Wandel. Die internationale Vernetzung nahm zu, Digitalisierung wurde wichtiger und das Internet entwickelte sich vom reinen Informationsmedium zunehmend zum Werkzeug für Marketing, Vertrieb, Beschaffung und Geschäftsanbahnung. Das Web 2.0, also das "Mitmach-Web", in dem User nicht nur statisch lesen, sondern aktiv Handlungen vornehmen können, war erst ein paar Jahre jung. Genau in dieser Übergangsphase wurde Bailaho gegründet. Industrie 4.0 gab es als Begriff, wurde aber erst langsam angegangen. Die Digitalisierung war noch Zukunftsmusik.
Die Menschen hinter Bailaho brachten bereits bei der Gründung umfangreiche Erfahrung mit: rund zehn Jahre in Entwicklung, Betrieb, Vertrieb und Marketing von Verzeichnismedien und B2B-Portalen sowie damals schon rund 15 Jahre Erfahrung in Webdesign und Programmierung. Die digitale Reise hatte also schon lange vor Bailaho begonnen. Websites wurden bereits 1998 mit Tripod von Lycos oder mit Microsoft FrontPage oder Dreamweaver erstellt. Flash-Websites galten zeitweise als technische Meisterleistung und gehörten zur Königsklasse im Bereich Webdesign. Heute sind diese Technologien weitgehend Geschichte.
Bailaho startete deshalb nicht als unerfahrenes Internetprojekt, sondern mit dem Wissen um eine Branche, die sich bereits mitten in einem grundlegenden Strukturwandel befand. Die Grundidee war einfach: Unternehmen sollten im Internet besser gefunden werden – und Unternehmen sollten Anbieter, Lieferanten und Dienstleister einfacher finden können. Firmen sollten sich im Web umfangreich präsentieren können. Dabei ging Bailaho von Anfang an über das klassische Firmenverzeichnis hinaus.
In vielen Verzeichnissen bestand ein Eintrag damals im Wesentlichen aus Logo, Adresse, Telefon- und Faxnummer, E-Mail-Adresse und einem kurzen Beschreibungstext innerhalb der Suchergebnislisten bzw. Suchergebnisseiten. Bailaho bot von Anfang an neben einem solch klassischen Suchergebniseintrag dahinter schon ein umfangreiches Firmenprofil, das gleichzeitig einer eigenständigen Landingpage entsprach, weil es wie eine Mini-Website mit allen Attributen einer vollwertigen Internetpräsenz daherkam und somit direkt aus Google, Bing und Yahoo ansteuerbar war.
Unternehmen konnten ihr Leistungsangebot ausführlich darstellen, Texte formatieren und Bilder sowie Videos integrieren. Gleichzeitig wurde das Profil suchmaschinenfreundlich aufgebaut – unter anderem mit Meta-Title und Meta-Description und FriendlyURL. Aus einem einfachen Verzeichniseintrag wurde damit eine zusätzliche digitale Unternehmenspräsenz.
Aus heutiger Sicht klingt das selbstverständlich. Im Jahr 2011 war die Kombination aus strukturierter B2B-Suche und individuell gestalteter Unternehmens-Landingpage jedoch alles andere als gewöhnlich.
Neben der Online-Suche setzte Bailaho auch auf einen weiteren Kommunikationskanal: die telefonische Bailaho-Auskunft. Über kostenlose 0800-Freecall-Nummern in Deutschland, Österreich und der Schweiz konnten Nutzer Unternehmen suchen lassen. In Deutschland wurde dafür die Vanity-Nummer 0800 BAILAHO, also 0800 2 245 246, genutzt. Ein Operator nahm die Anfrage entgegen, nannte passende Unternehmen und konnte auf Wunsch sogar eine Anfrage an ein Unternehmen weiterleiten. Auch das war dem Zeitgeist entsprechend. Telefon-Flatrates waren 2011 noch nicht so selbstverständlich wie heute. Telefonteilnehmer hatten noch horrende Telefonrechnungen pro Monat, weshalb kostenlose Freecall-Nummern einen echten Mehrwert boten. Die Grundidee der Business-Auskunft existiert bis heute weiter – inzwischen allerdings technologisch weiterentwickelt und mit KI-Unterstützung.
Neben dem "Suchen per Telefon" bot Bailaho damals auch schon das "Suchen per Email" an. Der User schickte eine Anfrage per Email direkt an Bailaho und dort wurde die Anfrage an infragekommende Firmen weitergesendet. Heute passiert das immer noch, doch mit Unterstützung künstlicher Intelligenz.
Bailaho setzte bereits früh auf Funktionen, die für damalige Verzeichnisse keineswegs selbstverständlich waren. Dazu gehörte beispielsweise eine Bookmark-&-Share-Funktion, mit der Firmenprofile auf zahlreichen Portalen und Diensten geteilt und gebookmarked werden konnten.
Auch die mobile Nutzung wurde früh berücksichtigt, obwohl Mobile Computing damals noch nicht so stark war, aber immer stärker wurde und es abzusehen war, dass dies zum Löwenanteil der Internetnutzung mutieren würde. Unter bailaho.mobi stand eine speziell für damalige Mobiltelefone optimierte Version zur Verfügung. Das war vor allem deshalb relevant, weil mobile Datenverbindungen deutlich langsamer und teurer waren als heute. Erst später setzte sich Responsive Webdesign als Standard durch. 2014 war Bailaho bereits mit einer vollständig responsiven Plattform unterwegs und wurde so in allen Devices immer perfekt ausgeliefert und dargestellt.
Mit der zweiten Bailaho-Version wurde die Plattform konsequent auf die neue Gerätewelt ausgerichtet. Desktop-PCs und Laptops bekamen Gesellschaft von Tablets, Smartphones, Notebooks und weiteren internetfähigen Geräten. Die Website musste plötzlich auf unterschiedlichsten Bildschirmgrößen funktionieren – hochkant ebenso wie quer.
Gleichzeitig wurden die Firmenprofile weiterentwickelt. Inhalte konnten modular über Widgets dargestellt werden. Eine integrierte Kartenfunktion ermöglichte es, Unternehmen auch regional beziehungsweise über eine Umkreissuche zu recherchieren.
Aus einer klassischen Firmensuche wurde zunehmend ein digitales Recherchewerkzeug für den B2B-Bereich.
Parallel dazu veränderte sich das Einkaufsverhalten von Unternehmen. Produkte und Dienstleistungen wurden zunehmend online recherchiert. Lieferanten konnten über Suchmaschinen, Plattformen und digitale Verzeichnisse gefunden werden. Der Weg von der Recherche über die Anfrage bis zum Angebot wurde schneller. Damit veränderte sich auch die zentrale Frage der Unternehmenspräsenz. Nicht mehr nur: „Wie findet uns jemand, der unseren Namen bereits kennt?“ sondern „Wie werden wir gefunden, wenn jemand unsere Leistung benötigt, uns aber noch nicht kennt?“. Digitale Sichtbarkeit wurde damit zu einem immer wichtigeren Bestandteil der Geschäftsanbahnung.
Mitte der 2010er-Jahre verlagerte sich das Internet endgültig vom stationären Computer in die Hosentasche. Smartphones wurden zum Massenphänomen. Internet war nicht mehr etwas, das man am Schreibtisch bewusst „einschaltete“, sondern ständig verfügbar. Gleichzeitig wurde Google für Unternehmen zum zentralen Gatekeeper der digitalen Auffindbarkeit. Suchmaschinenoptimierung entwickelte sich vom Spezialgebiet zur strategischen Marketingdisziplin und bildete plötzlich einen eigenen Sektor im Bereich Marketing. Auch die Verzeichnismedienbranche veränderte sich drastisch. Neue Portale entstanden, andere verschwanden wieder. Etablierte Verzeichnisse wechselten Betreiber oder verloren ihre ursprüngliche Positionierung. Bailaho hielt dagegen an seinem Ansatz fest: Ein Firmenverzeichnis sollte nicht lediglich ein Lieferant von Google-Ergebnissen sein, sondern selbst einen Mehrwert als B2B-Plattform schaffen.
2020 veränderte die COVID-19-Pandemie die Geschäftswelt erneut. Messen, Geschäftsreisen und persönliche Termine waren plötzlich nur eingeschränkt möglich. Unternehmen mussten Kommunikation, Vertrieb und Zusammenarbeit innerhalb kürzester Zeit digital organisieren. Gleichzeitig machten unterbrochene Lieferketten und fehlende Vorprodukte deutlich, wie wichtig alternative Bezugsquellen und Lieferanten sein können. Die digitale Suche wurde damit für viele Unternehmen endgültig zu einem unverzichtbaren Bestandteil des Geschäftsalltags.
Dass Bailaho mit seinem Konzept früh einen Nerv traf, zeigen zahlreiche Auszeichnungen. Dazu gehören unter anderem Best of und Zweiter beim Innovationspreis-IT, Best of beim Industriepreis, Hauptpreisträger sowie weitere Auszeichnungen beim Mittelstandsprogramm, Finalist der European Business Awards und die Auszeichnung als „Best B2B-Platform“ bei den German Business Awards.
Auch die Branchen- und Verbandsarbeit gehört von Anfang an zum Daily Business von Bailaho. Als Mitglied im VDAV – Verband Deutscher Auskunfts- und Verzeichnismedien e.V. sowie im Schweizer SADV – Schweizer Adressbuch- und Datenbankverlegerverband engagiert(e) sich Bailaho für seriöse Geschäftspraktiken in der Branche und allein durch die Mitgliedschaft unterstützte man den Kampf gegen unseriöse Branchenmitglieder.
Der SADV zeichnete Bailaho nach Prüfung mit dem Gütesiegel „Garantiert seriöses Verzeichnis“ aus. Gerade in einer Branche, die immer wieder mit unseriösen Geschäftsmodellen zu kämpfen hatte, war und ist Transparenz ein wichtiger Bestandteil der Unternehmensphilosophie von Bailaho.
Auch bei der Preisstrategie ist Bailaho einen eigenen Weg gegangen. Der Grundeintrag inklusive Firmenprofil und Landingpage kostete von Anfang an nur eine Einmalzahlung – nach dem Prinzip „einmal bezahlt, für immer dabei“. Optionale, laufzeitgebundene Werbemaßnahmen verlängern sich nicht automatisch, sondern laufen immer zum Laufzeitende automatisch aus. Der Kunde schliesst also somit kein Abo ab, es erfolgt(e) keine automatische Verlängerung und es bestand damit auch keine Kündigungsfrist: Dieses Preismodell gehört zu den Besonderheiten von Bailaho.
Von Anfang an und bis heute ist Bailaho nicht nur auf einen einzelnen Markt beschränkt. Mit Bailaho.de, Bailaho.at und Bailaho.ch wird der deutschsprachige Raum abgedeckt. Bailaho.com präsentiert Unternehmen global, multilingual und international in 50 Sprachen und in mehr als 180 Ländern. Damit kann Bailaho Unternehmen dabei unterstützen, neue Zielgruppen und Märkte zu erreichen – gerade dann, wenn der heimische Markt stagniert. Auch die KI hält Einzug: Die künstliche Intelligenz ist schon in vielen Unternehmensbereichen fest integriert. Neben Suchmaschinenoptimierung (SEO) wird auch Generative AI Optimization - Optimierung für generative Künstliche Intelligenz, kurz GAIO, genutzt.
Die Idee hinter allem bleibt bei Bailaho dabei immer dieselbe wie im Gründungsjahr 2011: Unternehmen zusammenbringen. Wie eine Dating-Plattform, nur eben für die Geschäftswelt. Damit es auch im Business heißt "It's a Match!".
2018 kam mit SEObest eine weitere Marke hinzu. Aus den Anforderungen der Bailaho-Kunden entstand die Nachfrage nach professionellen Websites, suchmaschinenoptimierten Landingpages und SEO-Leistungen. Daraus entwickelte sich ein eigenständiges Business. SEObest unterstützt insbesondere Unternehmen aus Industrie und Industrieperipherie bei Webdesign, Website-Erstellung, SEO und inzwischen auch Generative AI Optimization (GAIO).
Dabei geht es nicht nur um eine moderne Optik. Eine professionelle Website muss technisch auf dem aktuellen Stand, responsiv, suchmaschinenfreundlich und rechtlich sauber aufgebaut sein. Gleichzeitig soll sie Zielgruppen erreichen und qualifizierte Anfragen generieren, aber auch für die perfekte Außendarstellung sorgen. Bis zu 200 Websites pro Jahr werden inzwischen betreut, optimiert oder neu erstellt. Auch internationale Projekte gehören dazu – von Englisch und Französisch bis zu Niederländisch, Italienisch, Spanisch und skandinavischen Sprachen; und sogar in Chinesisch, Russisch und Arabisch.
15 Jahre Bailaho sind damit vor allem eines: 15 Jahre Veränderung. Vom Desktop-PC zum Smartphone. Von statischen Websites zu interaktiven Plattformen. Von klassischen Suchverzeichnissen zu digitalen B2B-Recherchewerkzeugen. Von menschlichen Operatoren zu KI-gestützten Lösungen. Und die Entwicklung ist längst nicht abgeschlossen. Die nächsten Ziele sind klar: mehr Unternehmen für Bailaho gewinnen, den internationalen Vertrieb weiter ausbauen und neue Technologien sinnvoll in die Plattform integrieren. Denn trotz aller technologischen Veränderungen ist die Grundidee unverändert geblieben: Bailaho will Firmen zusammenbringen. Also egal, was die nächsten Jahre bringen oder egal wo die Technik hingeht. Bei Bailaho wird es im Daily Business immer darum gehen, dass Firmen sich perfekt im Internet in Szene setzen und mit Bailaho eine weitere Anlaufstelle für mehr Visbilität und Auffindbarkeit um einen weiteren Kanal haben.
Vielleicht ist der Vergleich mit einem Dating-Portal deshalb gar nicht so weit hergeholt – nur dass es bei Bailaho nicht um die große Liebe geht, sondern um den richtigen Geschäftspartner. Oder, wie man es modern sagen würde: It’s a Match!
Auf die nächsten 15 Jahre, Bailaho!
Foto: Bailaho; erstellt mit Unterstützung von KI.